Pflegetagegeldversicherung Kosten

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Kosten Sparen bei Pflegetagegeldversicherung

zuletzt aktualisiert am 06.01.2021

Aktuelle Untersuchungen belegen: mehr als der Hälfte der Deutschen droht im Alter die Pflegebedürftigkeit. Als Ergänzung zur gesetzlichen Pflegeversicherung bietet das Pflegetagegeld private finanzielle Unterstützung, um im Ernstfall zum Beispiel bei Pflegefall, Umbau- oder Pflegemaßnahmen die allgemeinen Pflegekosten zu bewältigen. Erfahren Sie im Folgenden, wie sich die Kosten der privaten Pflegeversicherung zusammensetzen und wie Sie beim Abschluss sparen können.

Wovon hängen die Kosten der Pflegetagegeldversicherung ab?

Die Berechnung der Kosten einer Pflegetagegeld-Versicherung hängt dabei von mehreren Faktoren ab. Das sind

  • das Eintrittsalter des Versicherungsnehmers

  • die Höhe des gewünschten Pflegetagegelds

  • der aktuelle Gesundheitszustand des Antragstellers

  • der gewählte Tarif beim Pflegegeld

Was kostet eine Pflegetagegeldversicherung?

Bei jeder Pflegezusatzversicherung ist entscheidend, welchen Tarif Sie wählen. Sie haben drei Optionen:

  • Starrer Tarif

  • Flexibler Tarif

  • Pflege-Bahr

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Unterschiede bestehen nicht nur hinsichtlich der Leistungen der Pflegezusatzversicherung. So ist das Pflegetagegeld bei der flexiblen Variante zwar für jeden Pflegegrad frei wählbar, allerdings verteuern sich diese Tarife dadurch gegenüber den starren Varianten. Wie die Kosten der Pflegetagegeldversicherung dann letztendlich ausfallen, hängt davon ab, um wie viel das Pflegetagegeld in den verschiedenen Pflegegraden erhöht wird. Um den förderfähigen Pflege-Bahr anbieten zu dürfen, muss sich der Versicherer an einige gesetzliche Vorgaben halten. So gibt es zum Beispiel keine Gesundheitsprüfung. Antragsteller müssen demnach keine Gesundheitsfragen beantworten und auch keine Vorerkrankungen offenlegen. Eine Ablehnung oder ein Risikozuschlag aufgrund des Gesundheitszustandes ist nicht zulässig. Außerdem erhält der Versicherte bei jedem Pflegegrad eine Leistung. Das schlägt sich allerdings auch in den Pflegetagegeldversicherung-Kosten nieder. Wer den Pflege-Bahr wählt, muss unter Umständen höhere Kosten in Kauf nehmen. Bei einem Online-Vergleich aller aktuellen Tarife sind drei Angaben für die Preisgestaltung besonders wichtig:

  • Ihr Geburtsdatum

  • Die Höhe des gewünschten Pflegetagegelds

  • Die Art der Versicherung bzw. des Tarifs

Ein 30-jähriger Mann, der als Angestellter arbeitet und sich beim Erreichen eines Pflegegrads ein Pflegegeld von 90 Euro pro Tag wünscht, kann sich bereits ab 5 Euro im Monat versichern lassen. Antragsteller, die bereits ein Alter von 57 Jahren erreicht haben, ebenfalls als Angestellte arbeiten und sich ein Tagesgeld von 150 Euro wünschen, müssen schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Sie können sich ab ca.18 Euro im Monat versichern lassen. Allerdings sind bei diesem Beitrag keine Leistungen bei ambulanter Pflege enthalten. Außerdem leistet die Versicherung erst ab Pflegestufe 5. Für Tarife, die eine Leistung bei ambulanter und stationärer Pflege bereits ab Pflegegrad 1 vorsehen, beginnen die Angebote ab 25 Euro.

Was verteuert Ihren Versicherungsschutz?

Mit einem Online-Vergleich lässt sich relativ schnell herausfinden, welche Faktoren einen Einfluss auf die Pflegetagegeldversicherungs-Kosten haben. Da der tatsächlich zu leistende Versicherungsbeitrag jedoch erst nach bestandener Gesundheitsprüfung offengelegt wird, ist es sinnvoll, sich rechtzeitig vor Augen zu führen, was für eine Beitragssteigerung sorgt.

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  • Vorerkrankungen:

    Vorerkrankungen wie Schilddrüsenkrankheiten und Herzleiden können die Kosten des Pflegetagegelds schnell in die Höhe treiben. Denn bei vorhandenen Krankheiten erhebt fast jede Versicherung einen so genannten Risikozuschlag. 30 Prozent sind bei schweren Erkrankungen keine Seltenheit.

  • Aufnahmealter:

    Mit zunehmendem Alter steigen die Beitragssätze der Pflegetagegeldversicherung. Erschwerend kommt hinzu, dass bei älteren Menschen häufig Vorerkrankungen vorhanden sind. Somit kann sich ein spätes Eintrittsalter gleich doppelt negativ auf die Kosten der Pflegetagegeldversicherung auswirken.

  • Tarife ohne Gesundheitsfragen:

    Üblicherweise muss jeder Antragsteller eine Gesundheitsprüfung absolvieren, bevor er die Zusage erhalten wird. Wer Gesundheitsfragen umgehen möchte, kann gezielt nach entsprechenden Tarifen Ausschau halten. Das ist zum Beispiel bei Pflege-Bahr-Tarifen der Fall. Allerdings sind die Versicherungsprämien entsprechend höher als bei Tarifen mit Gesundheitsprüfung – oder Sie müssen alternativ Abstriche bei den Leistungen hinnehmen.

  • Tarife mit Dynamisierung:

    Ein Tarif mit Dynamisierung kennzeichnet sich dadurch, dass die Beiträge und Leistungen an die Inflation angepasst werden.

  • Leistungen bei Demenz auch ohne Pflegebedürftigkeit:

    Wer pflegebedürftig wird, erhält nicht bei jedem Tarif automatisch eine Leistung. Nur dann, wenn diese Klausel explizit in den Versicherungsbedingungen erwähnt wird, können Sie auch ohne Vorhandensein einer Pflegebedürftigkeit Leistungen von Ihrer Krankenversicherung beziehen.

Achtung:

Die Einführung der fünf Pflegegrade Anfang 2017 soll sich für Patienten mit Demenzerkrankungen positiv auswirken.

  • Weltweiter Leistungsbezug:

    Es gibt Tarife, die ausschließlich im Inland oder in der EU leisten. Auf Nummer Sicher gehen Sie mit einem weltweiten Leistungsbezug. Doch auch dies verteuert die Beiträge zur Pflegetagegeld-Versicherung.

Neben den von Anfang an teureren Tarifen kann es auch Szenarien geben, bei denen die Beiträge im Laufe der Versicherungszeit angepasst werden.

Wie kann ich beim Abschluss sparen?

Beim Vergleich einer Pflegetagegeld-Versicherung können Sie reichlich sparen. Folgende Faktoren haben einen Einfluss auf die Berechnung der zu zahlenden Beiträge:

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  • Zusatzschutz früh abschließen:

    Ältere Versicherer zahlen in der Regel Aufschläge. Und auch bereits vorhandene Erkrankungen sorgen dafür, dass die Versicherung teurer wird. Dem können Sie entgehen, wenn Sie den privaten Zusatzschutz früh genug abschließen. Das wirkt sich positiv auf Ihre Versicherungsprämie aus.

  • Wechseln statt Kündigen:

    Sie stehen nach einigen Jahren vor dem Problem, Ihre Beiträge zur Pflegetagegeld-Versicherung nicht mehr bezahlen zu können? Bevor Sie daran denken, Ihre Versicherung zu kündigen, sollten Sie lieber einen Tarifwechsel in Erwägung ziehen. Bei einer Kündigung verlieren Sie sämtliche eingezahlte Beiträge.

  • Niedrigere Leistungen:

    Wer bereits in jungen Jahren eine Pflegetagegeldversicherung abschließt, sollte sich finanziell nicht übernehmen. Später könnten Sie Ihren Versicherungsschutz aufstocken, ohne hierfür erneut eine Gesundheitsprüfung in Kauf nehmen zu müssen. Eine weitere Möglichkeit: Vereinbare gleich zu Beginn eine Beitragsdynamik.

Nicht zuletzt sollten Sie sich über die Zahlweise Gedanken machen. Wer seine Versicherungsbeiträge jährlich bezahlt, kann bei einigen Versicherern deutliche Rabatte heraushandeln.

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